21. Berlin-Brandenburg-Börse

Am 12. Oktober 2005 fand die 21. Berlin-Brandenburg-Börse im BBW statt. Die Übungsfirma "Potsdamer Sport-Star GmbH" hatte die ganze Verantwortung für dieses große Ereignis. Da die Börse in den Herbstferien stattfand, stand uns die Sporthalle zur Verfügung. Wir luden alle Übungsfirmen aus Berlin, Brandenburg und Mecklenburg Vorpommern ein. 12 Übungsfirmen meldeten sich als Aussteller an. Zum Anfang der Vorbereitungen wurden die Auszubildenden in 9 Gruppen eingeteilt, darunter waren 2 dritte Lehrjahre und ein zweites Lehrjahr. Die einzelnen Teams hatten alle unterschiedliche Aufgaben, die sie allein managen mussten. So wurde zum Beispiel eine Präsentation über die Arbeit der Übungsfirma, die im Eingangsbereich während der Börse lief, von der Gruppe Einlass gestaltet. Die Aufgabe von vier Auszubildenden war es, die Führungen in die Schwimmhalle und in ein Internatzimmer zu planen. Die Gruppe Verkauf, die bei der Börse alle Hände voll zu tun hatte, fertigte extra Sonderangebote an. Es war unser Anliegen, für das leibliche Wohl unserer Gäste zu sorgen, daher fragten wir bei den Hauswirtschaftlern an, ob sie für die Versorgung Kaffee und Kuchen zur Verfügung stellen könnten.

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Ausgelernt: BBW verabschiedet 96 Absolventen

Ende August wurden 96 erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen einer Berufsausbildung im Berufsbildungswerk im Oberlinhaus feierlich verabschiedet. Nach Grußworten des Vorstandsvorsitzenden Pastor Friedrich-Wilhelm Pape und des Geschäftsführers Wilhelm Eichhorn, unterhielten eine Musikgruppe und ein Zauberer die Gäste in der gut gefüllten Sporthalle. Diesen Sommer haben 83 % der Jugendlichen die Abschlussprüfung vor Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer und Landesamt für Verbraucherschutz und Landwirtschaft bestanden. 20 Jugendliche müssen im BBW eine „Ehrenrunde drehen“ und sich in einem halben Jahr erneut zur Prüfung vorstellen.

Am 1. September haben im BBW 167 neue Auszubildende angefangen. Bis Oktober kommen 119 Teilnehmende an Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen hinzu.

Tage der offenen Tür und Reha-Messe

Foto: Eindruck vom Tag der offenen Tür 2005
Mehr als 1000 Gäste
kamen am 3. und 4. Juni 2005 ins Berufsbildungswerk im Oberlinhaus, um sich über die Ausbildungsmöglichkeiten für Jugendliche mit Behinderungen zu informieren.

Den Besuchern standen die Türen zu allen Ausbildungsbereichen, zur Beruflichen Schule, zu den Internaten und den begleitenden Fachdiensten offen. Zudem gab es die Möglichkeit, sich auf einer Reha-Messe u.a. über die neuesten Trends bei Rollstühlen, Hand-bikes und anderen Hilfsmitteln zu informieren.

Neben einem E-Rollstuhl-Hockey-Match gab es Rolli-Badminton zum Zuschauen und Ausprobieren. Sportlicher Höhepunkt war das Freundschaftsspiel gegen die Rollstuhlbasketballer von ALBA Berlin. Am Freitagabend sorgte ein vielfältiges Live-Programm beim Sommerfest für gute Stimmung.

Die Veranstaltung unter Schirmherrschaft von Brandenburgs Sozialministerin, Dagmar Ziegler, soll zukünftig regelmäßig stattfinden.


Flamenco-Skate - Sportfest der Beruflichen Schule

Foto: Sportfest
Am 1. Juni 2005 sind 250 von knapp 700 Schülern der Sonderpädagogischen Berufsschule und 50 pädagogische Mitarbeiter im Rahmen des diesjährigen Sportfestes auf einem 1960 Meter langen Rundkurs durch den Volkspark unterwegs.

Mit Fahrrädern, Inline-Skatern, Rollern oder Rollstühlen wollen sie alle gemeinsam insgesamt 2005 Kilometer, ihren "Weltrekord", zurücklegen. Schulleiterin Margit Kanitz und Sportlehrer Sacha Pohnert träumen indessen insgeheim von 2900 Kilometern, der Entfernung von Potsdam bis zur Südküste von Spanien.

Unterstützung beim Schulvorhaben "Weltrekord 2005" geben Dr. Henning Ohlert und 25 Studenten seines Kurses "Integrativer Behindertensport" der Universität Potsdam. Neben der Betreuung zahlreicher abseits der Rennstrecke aufgebauter Stationen wie Rollstuhl-Korbwurf oder Dreibeinlauf haben die Studenten eigens ein Computerprogramm für die Distanzmessung entwickelt. Mit dessen Hilfe kann am frühen Nachmittag das Ergebnis des "Weltrekord"-Versuchs bekannt gegeben werden. Nicht nur die erträumten 2900 Kilometer legen alle Teilnehmer gemeinsam zurück, sondern sogar noch 118 Kilometer mehr.

(aus einem Artikel der Potsdamer Neuesten Nachrichten vom 2.6.05 von Marc Thiele)


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